Was heißt denn „Erwerb“? Es meint den Medieneingang ganz allgemein. In aller Regel ist das der Kauf eines Mediums, im günstigeren Fall ein Geschenk (und im besten Fall ein tolles Geschenk). Auf jeden Fall also ein bezahltes Medium.
Und was ist mit Kopien? Nun, ich bin gegen „Raubkopien“. Ich finde, dass man die Musiker (Künstler) für ihre Arbeit bezahlen soll. Gute Musik wird es auf Dauer nur dann geben, wenn Musiker zumindest ihre Unkosten decken können. Im Idealfall sollten sie auch davon leben können. Ansonsten wird die Musikszene in der Breite auf Idealisten reduziert werden. Mit „In der Breite“ meine ich nicht den Mainstream, denn Mainstream spiegelt zwar den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider und repräsentiert somit die Mehrzahl der verkauften Medien. Aber Mainstream repräsentiert nicht die Vielzahl und Bandbreite der möglichen Musik.
Natürlich habe und bekomme ich auch Kopien im Rahmen eines Musikaustauschs. Kopien sind o.k. – zum Kennenlernen. Das, was gefällt, wird dann aber erworben. Zum Wohle der Musiker, zum Wohle der Musik im Allgemeinen.
Chart 1 : Erwerb 1974 bis 1979
Chart 2 : Erwerb 1980 bis 1999
Chart 3 : Erwerb 2000 bis 2019
Chart 4 : Erwerb 1974 bis heute
Stand: 07. Januar 2017