Schlagwort-Archive: Rock

Gurr – In My Head Tour – Live im MUZclub 2017

Auftakt der „In My Head Tour Part II“ war im MUZclub in Nürnberg, der am 20./21. Januar sein 10-jähriges Jubiläum feierte. Gurr war der Headliner des ersten Tages. Gurr, das sind im Kern Andreya Casablanca und Laura Lee Jenkins. Sie werden auf ihrer Tour von einer Bassistin und einem Schlagzeuger unterstützt, so dass sich Andreya und Laura Lee auf ihr Gitarrenspiel und ihren zweistimmigen Gesang konzentrieren können.

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Royal Blood – Royal Blood

Royal Blood: Royal Blood (2014)
Royal Blood: Royal Blood (2014)

„Bass Blues“ – so lautete die Überschrift eines kurzen Artikels auf Seite 183 der November Ausgabe des Rolling Stone. Es war eine begeisterte Konzertkritik über einen Auftritt von Royal Blood in einem Berliner Privatclub. Durch den Artikel neugierig geworden fand ich ein paar phänomenale Konzertvideos auf YouTube und die Information, dass die Band ihr Debutalbum erst im August veröffentlicht hatte. Ich habe die CD gleich am nächsten Abend gekauft und bereits im Auto gehört: Mit jedem Stück habe ich den Lautstärkeregler weiter aufgedreht. Was da aus den Boxen kam war Heavy-Stoner-Bass-Blues-Rock.

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Mojo Makers – Live in Fürth New Orleans Festival 2014

Mojo Makers: Wait Till The Morning (2103)
Mojo Makers: Wait Till The Morning (2013)

33 Grad im Schatten, die Sonne knallt direkt auf die Bühne, Schatten auf der Bühne: Fehlanzeige. Aber dieses Los teilten die Mojo Makers aus Kopenhagen mit allen anderen Musikern am Pfingstwochenende. Kristian Hoffmann eröffnete den Auftritt mit einem phänomenalen, bluesigen Slide-Gitarren-Solo. Kristian hätte sein Solo gerne noch länger ausdehnen können. Nach dem Präludium startet die Band durch mit „Wait Till The Morning“, dem Titeltrack ihrer gleichnamigen CD.

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Deine Mutter – Live in Fürth beim Billinganlagenfest 2014

Zeitgleich zum Fürth Festival noch eine Veranstaltung? Geht das? Ja, das geht. Kosta Panagos, der Wirt der Amm’schen Wirtschaft hatte eingeladen und die Gäste kamen. Aber nicht nur die, sondern auch Deine Mutter, die derzeit meistgefragte Band der Region, kam und bot erneut eine begeisternde Rock’n’Roll Show.

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Deine Mutter – Live in Fürth „Kopf und Kragen“ 2014

Deine Mutter: Lips Of Shame (2014)
Deine Mutter: Lips Of Shame (2014)

Deine Mutter feierten am 02. Mai ihre CD-Release Party in Fürth und ließen es dabei richtig krachen. Zweieinhalb Stunden spielten Deine Mutter eine treibende Mixtur aus Rock’n’Roll, Rhythm & Blues, Country, Rock und Blues, bei gefühlten 45 Grad und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Das schwarze Bühnenoutfit war deshalb bald Makulatur. Der Schweiß floss bei Band und Publikum in Strömen. So soll Live-Musik sein.

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Nik Turner – Space Gypsy

Turner, Nik: Space Gypsy (2013)
Turner, Nik: Space Gypsy (2013)

Im Plattenladen sticht mir bei den Neuerscheinungen ein Cover in die Augen: Nik Turner – Space Gypsy. Spacig abgedreht, nicht aus dieser Zeit. Ich höre kurz rein und denke, das klingt ja wie Hawkwind. Nicht aus dieser Zeit. Das Rätsel war dann schnell gelöst. Nik Turner war bei Hawkwind und macht seit Jahren solo die gleiche Musik, die er früher (Mitte 1970) mit Hawkwind gemacht hat. Kultstatus hatte das Space Ritual, eine abgedrehte Science Fiction Multmedia Show, die 2007 als Deluxe-CD und DVD wiederveröffentlicht wurde.

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Nick Cave & The Bad Seeds – Push The Sky Away

Cave, Nick & The Bad Seeds: Push The Sky Away (2013)
Cave, Nick & The Bad Seeds: Push The Sky Away (2013)

Robert Johnson hat der Legende nach seine Seele dem Teufel verkauft und wurde von diesem im Gegenzug in die Geheimnisse des Gitarrenspiels eingewiesen. Im Gottesteilchen-Blues gabelt der Erzähler diesen Robert Johnson auf. Der Erzähler ist auf dem Weg nach Genf, um am dortigen Kernforschungsinstutut nach dem Rechten zu sehen. Johnson steht, eine 10-Dollar Gitarre auf dem Rücken, an einer Kreuzung. Die Runde vervollständigt der Teufel und gemeinsam singen sie schließlich im Auto den „Higgs Boson Blues“. Danach wird es kompliziert. Die Reise endet mit Hannah Montana, der Hauptfigur einer Disney-Fernsehserie, die in ihrem Pool in Toluca Lake treibt, während die Welt um sie herum auseinander fällt. Laut Cave eine Reise durch verschiedene Varianten geistigen Verfalls. „I’m driving my car down to Geneva. Oh let the damn day break. The rainy days always make me sad.“

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