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Jake Bugg – Das Debüt eines 18-Jährigen

Bugg, Jake: Jake Bugg (2012)
Bugg, Jake: Jake Bugg (2012)

Mit seinem selbstbetitelten Debutalbum schaffte es Jake Bugg im Oktober letzten Jahres auf den ersten Platz der UK Album Charts. Nach 14 Wochen ist er immer noch auf Platz 3 – noch vor Rihanna, Pink oder Robbie Wiliams.

Jetzt erschien die Platte auch in Deutschland. Und ausnahmslos alle sind voll des Lobes. Jake Bugg – das Wunderkind.

 

 

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Patti Smith – Banga

Smith, Patti: Banga (2012)
Smith, Patti: Banga (2012)

„Bei einer Wendung blieb er plötzlich stehen und stieß einen Pfiff aus. Als Antwort erscholl in der Dämmerung tiefes Gebell, und aus dem Garten kam ein mächtiger Hund mit spitzen Ohren, grauem Fell und einem Halsband mit Goldbeschlägen auf den Balkon gesprungen. ‚Banga, Banga‘, rief der Prokurator schwach.“ 1)

Der Prokurator ist Pontius Pilatus aus Michail Bulgakows Jahrhundertbuch „Der Meister und Margarita“ (geschrieben 1928 bis 1940, veröffentlicht 1966/67). Patti Smith hat ihr neues Album nach diesem Hund benannt, dem ihrer Meinung nach treuesten Hund der ganzen Literaturgeschichte. „Banga legte sich […] seinem Herrn zu Füßen, und die Freude in seinen Augen kam daher […], daß er wieder bei dem Mann war, den er liebte, achtete und für den Mächtigsten der Welt ansah, für den Beherrscher aller Menschen, wodurch er auch sich für ein privilegiertes, höheres und besonderes Wesen hielt.“ 2)

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Black Country Communion – Live Over Europe

Black Country Communion: Live Over Europe (2012)
Black Country Communion: Live Over Europe (2012)

Endlich geschafft – die Tournee, die DVD/Blu-Ray, die Doppel-Live-CD. Glenn Hughes dürfte aufatmen, denn endlich ging sein Wunsch in Erfüllung. Mit CDs ist ja nicht mehr viel Geld zu verdienen, und darum wollte Hughs von Beginn an auf Tournee gehen. Aber der enge Zeitplan von Joe Bonamassa, der – ähnlich Jack White – sich in einer Fülle von Projekten verliert und einen gigantischen Output hat, ließ das nicht zu. Für 2 schrieb Hughes den Großteil der Stücke, sie wurden eingespielt, aber wenn jetzt keine Tournee folgen würde, müsste er sich wohl anderweitig orientieren. Die „Supergroup“ am Scheideweg.

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The Ting Tings – Sounds From Nowheresville

Ting Tings: Sounds from Nowheresville (Deluxe Edition) (2012)
Ting Tings: Sounds from Nowheresville (Deluxe Edition) (2012)

Eine Platte wie eine Playlist – die unterschiedlichsten Stile wechseln sich ab. Elektropop, HipHop, Reggae, Rock. Verbindend ist aber die Stimme von Katie White. The Ting Tings sind Katie White (Gesang, Gitarre) und Jules De Martino (Schlagzeug, Gitarre, Gesang), die mit ihrem ersten Album „We Started Nothing“ einigen Erfolg hatten. Shut Up And Let Me Go lief in einem iPod-Spot.

„Sounds From Nowheresville“ ist ihr zweites Album. Die Entstehungsgeschichte war wohl etwas kompliziert. White und De Martino zogen nach Berlin, um sich von der Statdt für ihr neues Album inspiriern zu lassen. Aber das, was sie dort aufnahmen, hat ihnen nicht gefallen. Zu beliebig. So beschlossen sie die fast fertigen Aufnahmen zu „Kunst“ – so hätte das Album heißen sollen – zu löschen. Und sie gingen in die spanische Provinz, um dort einen neuen Anfang zu machen.

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