Schlagwort-Archive: Elektro-Pop

Poliça – Shulamith

Poliça: Shulamith (2013)
Poliça: Shulamith (2013)

Sängerin Channy Leanagh fasst die Grundidee des zweiten Poliça Album sehr prägnant zusammen: „Drums. Bass. Synths. Me, Women.“ Elektro-Pop mit Bezug zu Trip-Hop und Dub. Der Titel Shulamith ist eine Referenz an die Feministin Shulamith Firestone. Das Innen-Cover zeigt einen blutüberströmten Frauenoberkörper, das Außencover ist grob verpixelt, angeblich weil es gegen Richtlinien von Amazon und iTunes verstößt. Die unverpixelte Variante findet man aber inzwischen bei Amazon. Vielleicht ist das auch nur eine Marketing-Finte.

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The Ting Tings – Sounds From Nowheresville

Ting Tings: Sounds from Nowheresville (Deluxe Edition) (2012)
Ting Tings: Sounds from Nowheresville (Deluxe Edition) (2012)

Eine Platte wie eine Playlist – die unterschiedlichsten Stile wechseln sich ab. Elektropop, HipHop, Reggae, Rock. Verbindend ist aber die Stimme von Katie White. The Ting Tings sind Katie White (Gesang, Gitarre) und Jules De Martino (Schlagzeug, Gitarre, Gesang), die mit ihrem ersten Album „We Started Nothing“ einigen Erfolg hatten. Shut Up And Let Me Go lief in einem iPod-Spot.

„Sounds From Nowheresville“ ist ihr zweites Album. Die Entstehungsgeschichte war wohl etwas kompliziert. White und De Martino zogen nach Berlin, um sich von der Statdt für ihr neues Album inspiriern zu lassen. Aber das, was sie dort aufnahmen, hat ihnen nicht gefallen. Zu beliebig. So beschlossen sie die fast fertigen Aufnahmen zu „Kunst“ – so hätte das Album heißen sollen – zu löschen. Und sie gingen in die spanische Provinz, um dort einen neuen Anfang zu machen.

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