Die Suche nach dem Unsinn im Sinn – Monty Python Abend live in der Kofferfabrik

Monty Python traten im Juli 2014 mit einer Reunion-Show in der Londoner O2-Arena auf. Mick Jagger meinte dazu lakonisch in einem Werbespot, sie seien eine Gruppe runzeliger alter Männer, die versuchen, ihre Jugend wieder aufleben zu lassen und damit viel Geld zu verdienen. Das lässt sich von der jungen Truppe sicher schwerlich behaupten, die unter der Regie von Earl Enis Kanke an drei Abenden hintereinander in der Kofferfabrik Sketche von Monty Python auf die Bühne brachte. Aber funktionieren die Witze auch ohne die inzwischen „runzeligen alten Männer“ John Cleese, Michael Palin, Eric Idle, Terry Jones, Terry Gilliam und den inzwischen verstorbenen Graham Chapman?

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Royal Blood – Royal Blood

Royal Blood: Royal Blood (2014)
Royal Blood: Royal Blood (2014)

„Bass Blues“ – so lautete die Überschrift eines kurzen Artikels auf Seite 183 der November Ausgabe des Rolling Stone. Es war eine begeisterte Konzertkritik über einen Auftritt von Royal Blood in einem Berliner Privatclub. Durch den Artikel neugierig geworden fand ich ein paar phänomenale Konzertvideos auf YouTube und die Information, dass die Band ihr Debutalbum erst im August veröffentlicht hatte. Ich habe die CD gleich am nächsten Abend gekauft und bereits im Auto gehört: Mit jedem Stück habe ich den Lautstärkeregler weiter aufgedreht. Was da aus den Boxen kam war Heavy-Stoner-Bass-Blues-Rock.

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Tamikrest – Live beim Bardentreffen in Nürnberg 2014

Tamikrest sind eine Tuareg-Band aus Kidal einer Stadt im Norden von Mali, dem krisengeschüttelten afrikanischen Land. Musik war in ihrer Heimat verboten und die Musiker von Tamikrest leben in Algerien im Exil – wenn sie nicht gerade auf Tournee sind und mit ihrer Musik auf friedliche Weise für ihr Anliegen, der Emanzipation ihres Volkes, kämpfen – aber „nicht mit der Kalaschnikow, sondern mit der Gitarre“ (1).

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Kofelgschroa – Live beim Bardentreffen 2014

Die Musikpresse tut sich schwer mit der musikalischen Einordnung der Oberammergauer Band Kofelgschroa. Alpentechno, Blasmusikpop, hypnotischer Trance-Sound oder bayerische Mundart mit osteuropäischem Rhythmus? Für ihre Musik finden sich Adjektive wie buddhistisch, dadaistisch, tiefgründig, einfach, melancholisch, minimalistisch, anrührend, verträumt, valentinesk, abgedreht, entschleunigend oder einfach nur einfach.

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Ebo Taylor – Live beim Bardentreffen in Nürnberg 2014

Ich wollte eigentlich nur einen neugierigen Blick auf den 78-jährigen Ghanaer Ebo Taylor werfen. Und dann kommt da eine 8-köpfige Band und spielt einen klassisch funkigen Afrobeat, wie man ihn noch von Fela Kuti kennt. Das ist dann letztlich auch kein Wunder, denn Ebo Taylor und Fela Kuti waren Anfang der 1960er Jahre gemeinsam in London und prägten dann später nachhaltig die Musik in ihrer jeweiligen Heimat: Fela Kuti in Nigeria und Ebo Taylor in Ghana.

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Aziza Brahim – Live beim Bardentreffen in Nürnberg 2014

Schwerpunktthema des 39. Bardentreffens in Nürnberg war „Krieg und Frieden“. Aziza Brahim, geboren und aufgewachsen in den Flüchtlingslagern entlang der Grenze zwischen Algerien und der Westsahara, lebt heute in Spanien und ist eine prominente Fürsprecherin ihres Volkes und der um Anerkennung kämpfenden Bevölkerungsgruppe der Sahrauis. Es lag daher nahe, sie zum Bardentreffen nach Nürnberg einzuladen.

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Mojo Makers – Live in Fürth New Orleans Festival 2014

Mojo Makers: Wait Till The Morning (2103)
Mojo Makers: Wait Till The Morning (2013)

33 Grad im Schatten, die Sonne knallt direkt auf die Bühne, Schatten auf der Bühne: Fehlanzeige. Aber dieses Los teilten die Mojo Makers aus Kopenhagen mit allen anderen Musikern am Pfingstwochenende. Kristian Hoffmann eröffnete den Auftritt mit einem phänomenalen, bluesigen Slide-Gitarren-Solo. Kristian hätte sein Solo gerne noch länger ausdehnen können. Nach dem Präludium startet die Band durch mit „Wait Till The Morning“, dem Titeltrack ihrer gleichnamigen CD.

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