Honeyblood (2016)

Honeyblood – Babes Never Die

Honeyblood: Babes Never Die (2016)
Honeyblood: Babes Never Die (2016)

Kann eine Band das Ausscheiden eine Mitglieds überstehen, wenn die Band nur aus zwei Leuten besteht? Diese Frage stellte sich 2014, als die Schlagzeugerin Shona McVicar Honeyblood nach Erscheinen des selbstbetitelten Debütalbums verließ. Zwei Jahre später hat die Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin Stina Tweeddale mit ihrer neuen Schlagzeugerin Cat Myers das Folgealbum Babes Never Die veröffentlicht.

Die Garage-Rock Band aus Glasgow klingt auf Babes Never Die insgesamt druckvoller als auf dem Debüt. Vielleicht liegt es am neuen Produzenten James Dring, der schon für Gorillaz, Lana Del Ray und Blur gearbeitet hat. Fetzig und empfehlenswert ist auf jeden Fall „Ready For Magic“  mit seiner Fuzz-Gitarre. Ähnlich energetisch ist das Folgestück „Sea Hearts“, wenn da nicht der Dream-Pop-artige Mittelteil wäre. Nach furiosem Start wird das Album zum Ende hin poppiger und melodiöser, wobei die Fuzz-Gitarre fast immer im Spiel bleibt. Bestes Beispiel ist „Walking at Midnight“, das sich zu einem richtigen Ohrwurm enwickeln kann.

Honeyblood – Ready For The Magic

Man darf gespannt sein, ob Honeyblood der Durchbruch gelingt. Bislang sind sie noch eher ein Geheimtipp, auch wenn sie 2015 zusammen mit Royal Blood auf Tour mit den Foo Fighters waren.

Anspieltippps: „Babes Never Die“, „Ready for the Magic“ und „Walking at Midnight“

Veröffentlichungsdatum: 4. November 2016
Label: FatCat Records (FATLP141L)
Download High Res Cover: 2500 x 2500 px
Musiker:

  • Stinas Marie Claire Tweeddale: Gitarren, Gesang
  • Cat Myers: Schlagzeug, Bass, Syntesizer
Barcode: 600116514141

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