Deine Mutter Juli 2014 (Header)

Deine Mutter – Live in Fürth beim Billinganlagenfest 2014

Zeitgleich zum Fürth Festival noch eine Veranstaltung? Geht das? Ja, das geht. Kosta Panagos, der Wirt der Amm’schen Wirtschaft hatte eingeladen und die Gäste kamen. Aber nicht nur die, sondern auch Deine Mutter, die derzeit meistgefragte Band der Region, kam und bot erneut eine begeisternde Rock’n’Roll Show.

Das war bereits das zweite Mal, dass Deine Mutter beim Billinganlagenfest auftraten. Tim Steinheimer, der Bassist der Band, soll im vergangenen Jahr Kosta Panagos gefragt haben, ob Deine Mutter auf dem Fest spielen könne. Die Anfrage kam zur rechten Zeit, da Eisi and Band gerade abgesagt hatten. Deine Mutter waren da noch recht unbekannt, eine Hörprobe gab es nicht, doch Kosta vertraute seinem Gefühl und buchte die junge Band. Der Auftritt gelang furios und der Wirt schwärmte ein Jahr lang von der Professionalität der „Jungs“.

Und da waren sie dann wieder, die „Jungs“. Ein Jahr später, mittlerweile in aller Munde und noch besser, voller Spielfreude und voll guter Laune, die sich mehr und mehr auf das Publikum übertrug.

Fotos: Werner Gensmantel

Herausragend an diesem Abend war einmal mehr die Interpretation und Präsentation des alten Spencer Davis Group Klassikers “Gimme Some Lovin’”. Satte Bläsersätze und ein perfekt abgestimmter Rhythmus, so dass spätestens jetzt die letzten Gäste ihre Sitzplätze aufgeben. Deine Mutter enden jedoch nicht mit den letzten Takten des durch die Blues Brothers weltberühmt gewordenen Stücks. Sie verbinden auf unglaublich gekonnte Weise 45 Jahre Musikgeschichte – leiten mit den Bläsern fließend über zu „Stand Up“ von The Prodigy, das sie als Mashup mit Rap-Gesang von Jan Delay hinterlegen und als Reggae mit einem finalen Anflug von Punk beenden. Chapeau!

Kosta Morrison

Kurz vor 23 Uhr kündigt die Band einen „Very Special Guest“ an – Kosta Morrison. Ein im Vergleich zur Band älterer Herr betritt die Bühne. Der Kragen seiner Jeansjacke ist hochgeschlagen, er trägt eine tief ins Gesicht gezogene schwarze Schirmmütze und eine schwarze Sonnenbrille. Die Keyboards beginnen mit den groovenden Klängen von „Soul Kitchen“. Schlagzeug, Gitarre und Bass setzen ein. Der Gaststar wiegt sich im Rhythmus, der Gaststar greift zum Mikrofon. Der Gaststar Kosta Morrison, bis gerade eben Kosta Panagos, der Wirt aus der Amm’schen Wirtschaft, ist jetzt Rock’n’Roll Star. Kosta gibt alles und liefert zusammen mit den „Jungs“ eine beseelte Show. Kosta kann dann den Griechen nicht mehr verbergen und Sirtaki-Ansätze mischen sich in die Performance. So wird aus der Hommage an das Soul Food Restaurant in Venice Beach, LA eine Würdigung der griechischen Küche von Olga.

Billinganlagenfest 2014
Billinganlagenfest 2014

As I said: That’s Show. That’s Rock’n’Roll.

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